Marion

Was ich ganz besonders an Corinna´s Unterricht schätze: Man lernt nicht einfach eine „Reittechnik“ nach Schema F(N). Man lernt, Hilfen so anzupassen, dass sie dem Pferd helfen. Denn Reiten ist kein Dogma. Es geht immer um Kommunikation mit dem Pferd. Nach und nach lernt der Reitschüler die Signale des Pferdes immer besser zu deuten. So wird das Pferd tatsächlich zum Lehrmeister. Man lernt zu fühlen.

Fast jede Reitstunde beginnt mit der Frage: „Wie fühlt sich das Pferd heute an?“ Bekommt man ein Lehrpferd, das man noch nicht kennt, stellt Corinna das Pferd und seine Eigenarten vor. Das finde ich toll. Hier werden Pferde als Individuen und Persönlichkeiten behandelt. Schön ist auch die ruhige, freundliche Atmosphäre für Mensch und Pferd.

Nebenbei lernt man sehr viel extrem wichtige Theorie. Wo ist beim Pferd die hohle Seite, wo die steife? Welche Übungen gymnastizieren das Pferd sinnvoll und warum?
Die Lehrpferde sind fantastisch. Obwohl sie unter wechselnden Reitschülern im Unterricht gehen, sind sie motiviert, denken mit, wollen gefallen und versuchen es dem Reiter recht zu machen. Und wenn was nicht klappt? Na und? Dann versucht man es in aller Ruhe noch mal oder sucht nach sinnvollen Vorübungen. So lernt man nach und nach „loszulassen“, gelassen zu bleiben.

Ich kann den Reitunterricht und die weiteren Angebote bei Corinna (Theorieabende, Seminare, öffentliche Morgenarbeit) nur empfehlen. Hier macht Reiten wirklich Spaß.

18. Juli 2015

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