Ingo & Kvik

Ingo & Kvik
Ingo & Kvik
April 2013 – Bevor ich Corinna kennenlernte, hatte ich schon einiges über die „klassische“ Reitkunst gelesen, aber nie einen Reitlehrer gefunden, der auch nur ansatzweise bereit gewesen wäre, uns – mein Pferd Kvik und mich – in diese Richtung zu begleiten. Stattdessen gab es immer nur Variationen von, zum Teil auch noch falsch verstandenen, FN Richtlinien.
Ergebnis: mein Pferd blieb krumm wie es war und lernte auch noch perfekt im Außen- oder Kreuzgalopp anzuspringen. Zudem entwickelt er sich zum Meister darin, mich auszuhebeln.
Ich habe jetzt seit einem knappen halben Jahr Reitunterricht bei Corinna. Das erste was auffällt ist die hohe Intensität des Unterrichts. Solange wir im Schritt sind, läuft sie neben uns:“Jetzt die innere Hand ein wenig höher“ oder sagt mir an, wann ich treiben muss. Sie schafft es, diese Anweisungen zu geben, ohne dabei Stress zu verbreiten.
Hieran können sich die meisten Reitlehrer mal ein Beispiel nehmen, die es schaffen, ihre Schüler im Einzelunterricht unglaublich mit ihren Kommandos zu stressen. Corinna lobt, was richtig ist anstatt, das Falsche einfach nur zu tadeln.
Trotz dieser relativ kurzen Zeit haben Kvik und ich schon einiges gelernt und vor allem macht die Arbeit wieder Spaß.
Und da ist noch etwas, was ich unbedingt erwähnen möchte, Corinna macht sich Notizen. Ich denke daran kann man sehen, dass Corinna ihren Job als Lehrer wirklich ernst nimmt, im Gegensatz zu dem Selbstverständnis, welches manche andere „Reitlehrer“ von ihrem Unterricht zu haben scheinen.
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